Autorotation:

Autorotation ist die Möglichkeit, einen Hubschrauber ohne die antreibende Kraft eines Motors zu landen(nur bei Heli´s mit Freilauf. Dies ist zum einen eine Flugfigur, zum anderen manchmal der letzte Ausweg um einen Crash zu vermeiden.Wenn der Motor die Blätter nicht mehr antreibt dreht sich der Rotor weiter! –Ausprobieren möchte ich es nicht

Balancer:

Ein Balancer wird benötigt, um die Zelllen des LiPo´s auf ein gleiches Spannungniveau zu bringen. Mit normalen Ladegeräten ohne Balancer werden die Zellen in Reihe geladen, wodurch alle Zellen eine unterschiedliche Spannung haben. Die Lipo-Balancer haben zwei nützliche Funktionen: Einerseits halten sie die Zellen eines Packs in der Balance was die Lebensdauer erhöht. Andererseits informieren sie den Benutzer bei jedem Ladevorgang über den Zustand jeder Zelle wodurch aufwendige Messungen wegfallen. (Siehe auch LiPo Sicherheitshinweise)

Barebone:

…Modell ohne weitere Komponenten

Blattspurlauf:

Beim Blattspurlauf schaut man in die Rotorkreisebene und überprüft ob die Rotorblätter in einer Ebene verlaufen.Verlaufen sie ungleichmässig kann es zu starken Vibrationen und Abnutzung des Materiales kommen. Deshalb haben die meisten Blätter zwei unterschiedliche Farben am Ende der Blätter um zu erkennen welches Blatt höher/niedriger verlaüft.

Bodeneffekt:

Der Bodeneffekt tritt bei jedem Fahrzeug auf, das einen Luftstrom gegen den Boden richtet. Der Luftstrom wird dabei vom Boden reflektiert und wirkt dem abwärts gerichteten Luftstrom entgegen. Beim Abstieg wird der Hubschrauber vom Bodeneffekt-(luftpolster) regelrecht “aufgefangen”. Er tritt bei jedem Hubschrauber auf, ist aber je nach Rotordurchmesser und –Geschwindigkeit unterschiedlich groß. Im Bodeneffekt lässt sich der Hubschrauber durch die Verwirbelungen nur sehr schwer kontrollieren.

C bei Lipo:

C ist die Angabe für den Dauerentladestrom bei Lipo Batterien. Für einen Heli benötigen sie min. 18A Entladestrom. (z.B. 1800mAh 10C ist 18A) Besser für den Lipo ist wenn man nicht im max. Bereich arbeitet z.B. 2200mAh 12C ist 26,4A Entladestrom.

CCPM, steht für “Cyclic Collective Pitch Mixing:

Beim CCPM wird die Mischung mechanisch hergestellt.

CP, Colletive Pitch:

Pitch ist die englische Bezeichnung für den Anstellwinkel der Rotorblätter gegenüber der anströmenden Luft. Man spricht auch von kollektiver Blattverstellung, da mit Pitch der Anstellwinkel aller Rotorblätter gemeinsam verstellt wird. Damit ein Heli steigt, muß man “Pitch geben” d.h., dass man den Anstellwinkel in Richtung “positiv” verstellt. Folglich steigt der Hubschrauber.

eCCPM, steht für “electronic Cyclic Collective Pitch Mixing:

Beim eCCPM arbeiten an der Taumelscheibe mehrere Servos zusammen, um Nick, Roll und Pitch zu erzeugen. Es gibt Varianten mit 3 (120Grad) bzw. 4 Servos (90 Grad). Die Servos sind also im Winkel von 90° bzw 120° zueinander um die Taumelscheibe angeordnet. Die Anlenkung erfodert Servos die exakt gleiche Geschwindigkeiten und Wege haben und eine äußerst hohe Rückstellgenauigkeit haben. Die elektronische Umrechnung erfolgt in der Regel in der Fernsteuerung, die die benötigten Mischungen synchron an die Servos übermittelt.

Elevator:

Steuerfunktion siehe Nick

Expo

oder auch Exponential genannt, ist eine Einstellung an einer Computerfernsteuerung und wird überwiegend dazu benutzt, das Steuergefühl nahe bei Neutralpunkt des Knüppels “weicher” zu gestalten. Ist Exponential ausgeschaltet, bewegt sich das Servo immer proportional zum Steuerknüppel: z.B. 25% Knüppelausschlag ergeben 25% Servoausschlag. Mit positiven oder negative Expo-Werten, wird die Servobewegung in der Knüppel-Mittellage entweder “feinfühliger” oder “härter”. z.B. 25% Knüppelausschlag ergeben 10% Servoausschlag.

Fernsteuerung:

—–PPM:

Das PPM-Signal, kurz für Puls-Pause-Modulation, ist ein Signal, welches die Information über die gewünschte Servoposition mittels der Länge der übermittelten Impulse überträgt.

—–PCM:

PCM, kurz für Puls-Code-Modulation, ist eine rein digitale Datenübertragung, die im Gegensatz zum PPM-Signal nicht herstellerübergreifend ist.

—–Expo:

Ist die Abkürzung für Exponential. Wird diese Funktion an einer Computerfernsteuerung eingestellt, werden die Servoausschläge bei großen Steuerknüppelausschlägen verkleinert oder bei kleinen vergrößert, je nachdem ob Expo positiv oder negativ eingestellt ist.

—–DSC:

DSC steht für “Direct Servo Control”. Hierbei wird der Empfänger mit einem Kabel direkt an die DSC-Buchse der Fernsteuerung z.B. MX12 angeschlossen. Damit lassen sich Servos testen und Funktionen testen ohne das die Fernsteuerung Signale sendet. Wichtig vor allem bei Flugtagen. So ganz nebenbei wird auch noch Strom gespart, da das HF-Modul der größte Stromfresser in der Fernsteuerung ist.

Bei drehzahlgesteuerten Hubschraubern (ohne Blattverstellung) wird der Auftrieb mithilfe der Drehzahl geregelt. Wenn die Drehzahl unterhalb der “Schwebe-Drehzahl” liegt, sinkt der Hubschrauber und wenn die Drehzahl über der “Schwebe-Drehzahl” liegt, steigt der Hubschrauber.

Gier:

Gier ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Drehen um die Hochachse gesteuert mit dem Heckrotor.

Gyro, Heading Hold, Heading Lock:

Ein Kreisel (Gyroskop, kurz Gyro) wird im Modellbau verwendet, um ein Modell um eine Achse zu stabilisieren. Bei Modellhubschraubern ist diese Achse üblicherweise die Gier-(Heck-)Achse. Im Normal-Modus wird das Servo so gesteuert, dass ungewollte Drehbewegungen, z.B. Drehmomentausgleich bei Pitchänderung, ausgeglichen werden. Im Heading-Hold-Modus (auch Heading-Lock- oder AVCS-Modus genannt) wird nicht die Drehrichtung sondern die Drehgeschwindigkeit des Helis um die Hochachse (Gier) gesteuert. Der Heading-Hold-Modus bewirkt, dass die Winkelausrichtung des Helis (um seine Hochachse) aufrechterhalten wird und nur durch das gewollte Steuern verändert wird. Die Kreiselempfindlichkeit bestimmt, ab welcher Bewegungsstärke des Hubschraubers um die Hochachse ein Korrektursignal für das Heckservo erzeugt wird. Bei einigen Kreiseln ist es möglich, die Empfindlichkeit per Fernsteuerung einzustellen (z.B. Robbe/Futaba GY-401).

Jesus bolt:

zentrale Sicherungsschraube im Rotorkopf

Nick:

Nick ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Kippen nach vorne/oder hinten.Damit wird der Hubschrauber schneller oder er bremst ab.

Regler, Steller, Govener Mode:

Um Elektro-Motoren regeln zu können, wird ein elektronischer Drehzahlregler benötigt. Während der Steller lediglich die an der Fernsteuerung programmierten Punkte der Gaskurve an den Motor übermittelt, versucht der Regler, auch Govener genannt, die voreingestellte Rotorkopfdrehzahl einzuhalten und steuert die Drehzahl des Motors entsprechend.

Roll:

Roll ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Kippen um die Längsachse nach rechts/oder links

Paddel:

Die Paddel gehören zur Komponente des Hilfsrotor und befinden sich am Ende der Paddelstange.Die Paddel sind für das Flugverhalten zuständig- kleine schwere Paddel sorgen für große Flugstabilität und bei große leichte Paddel wird der Heli agiler.

Paddelstange:

Die Paddelstange verbindet die Paddel am Rotorkopf.Mit einer längeren oder leichtere Paddelstange wird der Heli wendiger.Man kann an der Paddelstange auch Gewichte anbringen um das Flugverhalten zu beeinflussen.Sind die Gewichter weiter außen wird der Heli stabiler sind die Gewichter weiter innen wird er agiler.

Pitch:

Pitch ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Steigen oder Sinken.Es gibt zwei Arten zum einen Kollektive Blattverstellung(CP) und die Drehzahlsteuerung(FP)

Schwebepitch:

Schwebepitch ist der Punkt, an dem sich Gewicht (zieht nach unten) und die nach oben gerichtete Auftriebskraft des Hauptrotors aufheben. Ergebnis: Der Hubschrauber schwebt. Bei unseren Modellhelis liegt der Schwebepitch bei ~4-5° Pitch.

X-Rotation:

Bei der Entwicklung dieses Koaxialrotor-Helikopters (X-Rotation Blades) waren neben den Sicherheitsaspekten, ein stabiler Schwebeflug sowie eine hohe Steuerfolgsamkeit die angestrebten Konstruktionsziele. Erreicht wurde dies durch zwei gegenläufige Rotoren. Der Anstellwinkel der oberen Rotorblätter ist fest eingestellt und sorgt im Verbindung mit den Fliehgewichten an der Paddelstange für einen stabilen und ruhigen Flugzustand. Der untere Rotorkopf wird von einer neuartigen “Schiebe-Taumelscheibe” über 2 Stellmotoren angelenkt und ermöglicht somit eine präzise Steuerung des Hubschraubers.

Habe die Fachbegriffe mal im Netz gefunden und habe kein Link bzw. Autor wer das gemacht hat! Würde Ihn dann hier auflisten.